Der Konflikt in der äthiopische Tigray Region ist der bislang tödlichste Krieg des 21. Jahrhunderts. Als Journalist verfolgte Amir Aman Kiyaro diese Entwicklungen vor Ort. Er sah es als seinen Job an, über die Perspektiven der verschiedenen Konfliktparteien sowie der Zivilbevölkerung zu berichten. Doch sein Mut und seine Leidenschaft brachten ihn ins Gefängnis. Denn die Pressefreiheit in Äthiopien ist stark von Zensur und Repressionen geprägt. Und damit ist Äthiopien nicht alleine. Weltweit ist die Pressefreiheit in Gefahr. Dabei ist eine unabhängige Presse essenziell für eine Demokratie. Lux-Reporterin Anna Reichling hat mit Amir Aman Kiyaro über seine Arbeit gesprochen.



